Auffrischimpfung: Wer sollte sich jetzt impfen lassen?
Die STIKO hat neue Empfehlungen zur Corona-Auffrischimpfung veröffentlicht. Insbesondere Risikogruppen sollten ihre Boosterimpfung in Betracht ziehen.
In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus, und das nicht ohne Grund. Angesichts der anhaltend hohen Covid-19-Infektionszahlen erscheinen die neuen Empfehlungen keineswegs als Überraschung. Insbesondere Personen, die zu den Risikogruppen gehören – sei es aufgrund ihres Alters oder bestehender Vorerkrankungen – wird geraten, sich zeitnah eine Boosterimpfung zu holen. Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Impfschutz im Laufe der Monate abnimmt, und ein weiteres Mal nachzulegen, könnte entscheidend sein, um einen schweren Verlauf der Erkrankung zu verhindern.
Die STIKO hebt hervor, dass besonders Personen über 60 Jahre, Schwangere sowie diejenigen mit relevanten gesundheitlichen Vorerkrankungen in den Fokus der Empfehlung rücken. Die Unsicherheiten bezüglich neuer Virusvarianten klingen ebenfalls in ihren Empfehlungen an. In einer Zeit, in der sich die Viruslandschaft ständig verändert, stellt sich die Frage: Wie oft muss man sich nun impfen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein? Während der Staat keine generelle Impfpflicht einführt, wirkt es fast wie eine leise Zustimmung zu der Idee, dass Impfungen allmählich zur neuen Normalität werden könnten. So zeigt sich, dass der pragmatische Umgang mit der Pandemie für Wissenschaftler und Politik Hand in Hand gehen muss, während sie sich gemeinsam gegen ein Virus wappnen, das keine Anzeichen der Eile zeigt, abzutreten.
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