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Renate Ruhnau, Chefredakteurin der Dresdner Woche
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MORGENGEDANKEN

Die Stadt Dresden möchte den Wiener Platz als Eingangstor in die Stadt aufwerten

Der Wiener Platz bildet das Entree für alle, die am Hauptbahnhof in Dresden ankommen. „Diese Aufgabe erfüllt der ungeordnete und noch nicht fertiggestellte Platz derzeit nicht. Deshalb soll er städtebaulich und gestalterisch aufgewertet werden“, beschreibt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain die Aufgabe.

Dazu hat das Dresdner Landschaftsarchitekturbüro Rehwaldt im Auftrag des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften ein Maßnahmenkonzept erarbeitet. Damit sollen das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität des Wiener Platzes verbessert werden, der Platz mit geeigneten Nutzungen belebt werden und so dem schlechten Ruf des Platzes als Drogenumschlagplatz begegnet werden.

Der städtebaulich-architektonische Ansatz ist Teil eines vom Stadtrat im Jahr 2018 beschlossenen Maßnahmenplans für Suchtprävention am Wiener Platz und weiteren Brennpunkten.

Das Landschaftsarchitekturbüro Rehwaldt hat Vorschläge für eine städtebauliche Aufwertung erarbeitet: Stadtmöbel und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sollen neu geordnet werden, zusätzliche Bänke und mehr Grün die Aufenthaltsqualität verbessern. Für die teilweise defekte Brunnenanlage gibt es mehrere Lösungsvorschläge, die miteinander kombinierbar sind. So wäre ein vollständiger Rückbau möglich, um der Barrierewirkung der Brunnen für Fußgänger in Nord-Süd-Richtung über den Platz zu begegnen. Die Anlagen könnten auch durch Pflanzbeete mit Sitzgelegenheiten ersetzt werden. Eine weitere Idee ist eine Reparatur mit
Umbau, sodass Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen und das ungeregelte Abstellen der Fahrräder unterbunden wäre.

„Zielstellung ist, den Wiener Platz im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 so weiterzuentwickeln, dass er als würdiger Auftakt in die Stadt für Bürger und Touristen wahrgenommen wird“, so Schmidt-Lamontain.