Aus Dresden für die Welt - Slogan

Zum Haareraufen....


... dass Mieterinnen und Mieter
der Vonovia vöiig schutzlos dem Konzern ausgeliefert sind. Aber jetzt gibt es starke Bemühungen, das zu verändern.

Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass die Mieter*innen der Vonovia eine eigene Interessenvertretung erhalten und damit Konflikte zwischen den Mietern und dem börsennotierten Unternehmen künftig besser gelöst werden können. Deshalb beantragt die Stadtratsfraktion eine Ergänzung zu dem von der LINKEN eingebrachten Antrag 0530/19 „Vonovia kontrollieren - Verstöße ahnden - Mieterinnen und Mieter schützen“, mit dem die Einrichtung eines "Mieter-Beirates" verbindlich in der Sozialcharta zwischen Vonovia und Landeshauptstadt Dresden vereinbart werden soll.

Michael Schmelich, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion erhofft sich von dieser Maßnahme, dass künftig die vielfältigen Konflikte zwischen dem Wohnungsunternehmen und den Mieterinnen und Mietern im Dialog gelöst werden können. „Die Vonovia ist ein mächtiger Player auf dem Dresdner Wohnungsmarkt, der seine Rolle dem Totalausverkauf der WOBA verdankt. Die Mieterinnen und Mieter sind nur individualrechtlich gegen die vielseitigen Unternehmensstrategien, die oft zu ihren Lasten gehen, geschützt. Wir brauchen eine starke Interessenvertreter für die mehr als 50.000 Dresdnerinnen und Dresdner, die der Unternehmenspolitik gegenüber bisher fast schutzlos ausgeliefert sind.“ Aus Sicht der GRÜNEN sind Mieterbeiräte eine wichtige Ergänzung im System demokratischer Interessenvertretung. "Wir machen unsere Zustimmung zu dem Antrag der LINKEN davon abhängig, ob es künftig einen solchen Mieterbeirat geben wird", so Schmelich abschließend.