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Gorbitz wird bunter – Studierende entwickeln für Vonovia Ideen zu Fassadengestaltung

Architekturstudierende der Technischen Universität Dresden (TUD) haben Farbkonzepte für die Gestaltung von Wohnhochhäusern der Vonovia in Dresden-Gorbitz erarbeitet. Um die praxisnahe Ausbildung zu unterstützen hatte das Unternehmen bereits zum zweiten Mal einen Wettbewerb ausgelobt: Alle Teilnehmer konnten ihre Ideen einer Jury präsentieren, die Sieger wurden mit Sachpreisen (Fachliteratur) ausgezeichnet. Ziel war es, Vonovia-Gebäude in Dresden schöner und moderner zu gestalten und jungen Nachwuchsarchitekten die Möglichkeit zu geben, konkrete Ideen für die Praxis zu entwickeln.

             Vonovia plant Sanierung von vier Wohnhochhäusern
Gleich zu Beginn ihres Studiums, im ersten Semester, erhielten die zukünftigen Architekten damit eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wir sanieren in diesem Jahr in Dresden-Gorbitz das Wohnhochhaus Braunsdorfer Str. 125", erläutert Martina Pansa, bei Vonovia zuständig für die Wohnungen in Dresden. Ganz in der Nähe, am Amalie-Dietrich-Platz 7/8/9, befinden sich drei weitere Hochhäuser, die mittelfristig ebenfalls saniert werden sollen. Dabei handelt es sich um Plattenbauten mit 17 Stockwerken und 208 Wohneinheiten, vorrangig mit 1-Raum-Wohnungen. 

                     Anspruchsvolle Aufgabe für TU-Erstsemester
Vonovia hatte die Studierenden eingeladen, Vorschläge zu erarbeiten, wie sich die Fassaden der vier baugleichen Wohnhochhäuser modern und ansprechend gestalten lassen. Dabei ließ der Bauherr den jungen Leuten bewusst große Freiheiten: „Die Kreativität der Studierenden steht im Mittelpunkt, wir haben nur einen groben Rahmen vorgegeben", sagt Martina Pansa. Zum Beispiel war ein vorhandenes Wandrelief des Gebäudes Braunsdorfer Str. 125 mit in die Planung einzubeziehen. Generell wünschte sich Vonovia, dass die angehenden Architekten dem Eingangsbereich besondere Aufmerksamkeit schenken. Außerdem sollte zumindest bei den drei Plattenbauten am Amalie-Dietrich-Platz ein Grundgestaltungsprinzip erkennbar sein.

                Studierende gestalten WHH 17 mit Farbe neu
Dieser Aufgabe stellten sich die Studierenden im Rahmen der so genannten „Farbwochen" am Ende ihres ersten Semesters. Dabei beschäftigen sie sich drei Wochen lang mit der farblichen Gestaltung von Objekten bzw. Gebäuden sowie mit der Wirkung von Farbe. Bei Professor Dr. Ralf Weber, Inhaber des Lehrstuhls RaumGestaltung an der TUD, erlernen sie zunächst die Grundlagen, um sich dann mit dem Einsatz von Farbe im Innenraum und im Außenraum auseinanderzusetzen. „Der Aufbau ist bewusst so gewählt, um in der Bearbeitung eine steigende Komplexität zu gewährleisten", sagt Thomas Kanthak, Architekt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Architekturfakultät.