Aus Dresden für die Welt - Slogan

Der Promenadenring um die Dresdner Altstadt









Die Arbeiten am Westlichen Promenadenring zum Dippoldiswalder Platz sind gut vorangekommen.
Foto: SachsenGAST


Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Dresden von einer Festungsmauer umgeben. Ihr Verlauf ist bis heute im Stadtgrundriss erkennbar, historische Bauwerke wie die Kasematten unterhalb der Brühlschen Terrasse sind noch vorhanden. Mit dem geplanten Promenadenring soll in Zukunft ein großzügiger Boulevard entstehen, der diese historischen Spuren im städtebaulich-räumlichen Gefüge erhält und durch miteinander verbundene begrünte Stadträume sichtbar und erlebbar macht.

Die Zeit nach der politischen Wende 1990 war von kritischer Reflexion geprägt. Das städtebauliche Bild und die großräumigen Verkehrszüge der Innenstadt wurden hinterfragt und es entstand ein zunehmendes Bewusstsein für stadtklimatische Zusammenhänge und Verweilqualität des öffentlichen Raumes. All dies spiegelt sich heute in den vertieften Planungsansätzen für den Dresdner Promenadenring. Sichtbare Geschichte am Boulevard Entstehen soll ein großzügiger Stadtboulevard mit Alleen und Wasserflächen als herausgehoben gestalteter Freiraum. Der Ring soll als Spur des Verlaufs der alten Stadtbefestigung im städtebaulich-räumlichen Gefüge der Stadt erhalten bzw. zusammenhängend sichtbar gemacht werden.

Der Promenadenring soll in seiner Gesamtheit als zusammenhängender Raum zwischen den Bebauungskanten der Altstadt und der ehemals gründerzeitlichen Stadterweiterung durch zweireihige Baumalleen, befestigte und wassergebundene Flächen mit Bänken, Bäumen, einem Wasserband sowie nächtlicher Beleuchtung erlebbar werden. Neben der Heilung stadträumlicher Defizite, wie der nur diffus wahrnehmbaren Grenze des Altstadtkerns und der gestörten Verflechtung mit den angrenzenden Stadträumen, bergen die Freiflächen das Potenzial eines ökologisch wertvollen Freiraums und dessen Vernetzung mit den angrenzenden Grünräumen von Elbe, Großem Garten, Bürgerwiese und Herzogin Garten. Impulsprojekt für die Innenstadtentwicklung Der Ring um die Altstadt wird zum Promenadenring umgestaltet. Er definiert die Außenkante der historischen Altstadt und sichert die baukulturelle Kontinuität über diesen Bereich hinaus. Die durchgängige Entwicklung des Promenadenrings ist eine stadtentwicklungspolitische Aufgabe ersten Ranges.

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Quartier Hoym: CG Gruppe AG legt Grundstein für 258 Wohnungen am Dresdner Neumarkt

Der bundesweit tätige und auf Mietwohnungsbau spezialisierte Projektentwickler CG Gruppe AG hat den offiziellen Startschuss gegeben für den Schluss der letzten großen Baulücke am historischen Dresdener Neumarkt: Im Beisein von Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, und zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung wurde der Grundstein für eines der ambitioniertesten Neubauprojekte der Stadt gelegt. Nur wenige Meter neben der weltberühmten Frauenkirche werden auf dem gut 9.600 m² großen Grundstück zwischen Rampische Straße und Landhausstraße neben 258 Mietwohnungen auch Gewerbeeinheiten, Büros, ausgewählte Gastronomie, Stellplätze und ein Hostel mit insgesamt 27.653 m² Fläche entstehen.










Grundsteinlegung am Quaertie Hoym. Links Dresdens OB Dirk Hilbert und  Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG.
                Foto: SachsenGAST


Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, weist insbesondere auf die Architektur des Projekts und die aufwändige Rekonstruktion der historischen Fassaden hin, die sich nahtlos in das Stadtbild einfügen werden. „Heute können wir es nur erahnen, aber wenn in zwei Jahren alles fertig ist, wird das Quartier Hoym eine Perle Dresdens sein. Die CG Gruppe ist stolz mit ihrer Erfahrung in Bauqualität, Ästhetik und Stadtentwicklung an diesem geschichtsträchtigen Ort mitwirken zu dürfen. Mein Dank gilt daher der Stadt Dresden und der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden, dass dies nun möglich wird.", so Christoph Gröner. Die CG Gruppe hat in Abstimmung mit der Stadt und der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden zwei Fassadenwettbewerbe für das Quartier Hoym ausgerichtet. Die Siegerentwürfe greifen historische Elemente auf, ohne auf Modernität zu verzichten.

Das Bauprojekt mit einem Verkaufsvolumen von über 141 Mio. EUR wurde entsprechend des Kerngeschäfts der CG Gruppe bereits an eine institutionelle Versorgungsanstalt veräußert.

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Kulturwirtschaft und Zentralkino ziehen ins Kraftwerk Mitte - Richtfest im Speicher gefeiert

Im Kraftwerk Mitte wurde auf dem ehemaligen Sozialgebäude, dem jetzigen Speicher, der Richtkranz aufgezogen. Frank Neuber, Bereichsleiter Liegenschaften bei der DREWAG, beglückwünschte die Bauleute von den Firmen Dirk Großmann GmbH & Co. KG (Zimmermannsarbeiten), Andreas Zimmermann GmbH Unternehmung für Hoch- und Tiefbau (Rohbauarbeiten),  die Planer um Alexander Poetzsch Architekten und seine Mitarbeiter zum erreichten Baustand.
Das Kraftwerk Mitte Dresden, ein imposantes Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert, wurde verwandelt. Die DREWAG freut sich über diesen einzigartigen Kunst-, Kultur- und Kreativstandort in exzellente Lage, mit beeindruckender Architektur, und innovativen Ideen: Dresdens neue Mitte.











Hier entstehen am Kraftwerk Mitte die Kulturwirtschaft und das Zentrakino.
Foto (2): SachsenGAST


Die DREWAG lässt in dem Gebäude an der Könneritzstraße gerade neue Gastronomieräume und Räumlichkeiten für das Kino im Dach einrichten. Noch ist das Gebäude eine Baustelle. Ende 2019 wird es die „Kulturwirtschaft“ und das „Zentralkino“ beherbergen.












Wolfgang Schaller (noch) Intendant der Straatsopertte und René Kuhnt, künftiger Restaurantbetreiber.


Der zukünftige Restaurantbetreiber René Kuhnt plant 147 Plätze in der Kulturwirtschaft. Der kulinarischer Laufsteg und der Servicebereich offerieren themenbezogene Speisen, Buffets und Menüs mit ausgewählten sächsischen Weinen,  abgestimmt auf das Programm der Staatsoperette Dresden. Dies alles soll es für Individualgäste sowie kleine und große Gruppen ab 20 bis 100 Personen egal ob mittags, abends oder zwischendurch geben. Außerdem wird Rene Kuhnt Gourmet-Menüs auf Vorbestellung anbieten und eine Jazz- und Zigarren-Lounge einrichten, die Clubcharakter haben wird.

Nach der Sanierung und dem Umbau des Gebäudes wird im ersten Obergeschoss ein Programmkino/Arthouse-Kino mit aktueller technischer Ausstattung entstehen (Zentralkino). Es wird über zwei Säle mit zusammen 145 Sitzplätzen (103+42), drei Stellplätzen für Rollstühle (2+1) und einem Foyer für ca. 50 Personen mit einer Bar verfügen. Das Kino wird komplett barrierefrei zugänglich sein: Aufzug, barrierefreies WC, Plätze für Rollstühle, Induktionsschleifen für Hörgeschädigte in beiden Kinosälen, barrierefreie Beschilderungen und technische Voraussetzungen für Audiodeskription und Untertitel, um für seh- und hörgeschädigte Besucher*innen einen gleichzeitigen Kinobesuch zu ermöglich.
Das Kino wird täglich geöffnet sein – mit einem Vollprogramm inklusive Kindervorstellungen. Regulär sind werktags acht, am Wochenende und an Feiertagen zehn Vorstellungen vorgesehen. Dazu kommen zusätzliche Vorstellungen für Schulkino-Veranstaltungen, Ferienkino und Filmpremieren. Jährlich sind ca. 3.000 Kinovorstellungen mit ca. 40.000 Besucher*innen geplant.
Gezeigt werden aktuelle nationale und internationale, vorrangig europäische Spielfilme, Dokumentarfilme, Klassiker, Kinderfilme, Premieren und Gesprächsrunden mit Regisseur*innen / Referent*innen sowie Filmreihen und Filmfestivals.

Komplettiert wird das Kino mit einer Bar und Sitzmöglichkeiten für die gastronomische Versorgung der Gäste mit einem kinotypischen Sortiment (Getränke, Süßwaren, Snacks, Eis). Die DREWAG investiert in die Sanierung des Gebäudes Kraftwerk Mitte 16 - Speicher rund 2,4 Mio. Euro. Das Gebäude umfasst etwa 720 Quadratmeter in den zwei Obergeschossen und bietet zusätzlich eine Außenfläche für die Gastronomie.

Zu Historie: Ehemaliges Sozialgebäude
Das ehemalige Sozialgebäude wurde 1895 errichtet. Es fungierte als Schalt- und Transformatorenhaus. 1925 verwandelte es sich in ein „Wohlfahrtsgebäude“ mit Umkleiden, Wasch- und Duschräumen, Bädern und Toiletten. Nach 1945 zogen auch Küche, Speise- und Kultursaal sowie eine Sauna ein.
 
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Spatenstich für neues Hochschulgebäude der HTW Dresden










Visualisierung: Rohdecan Architekten



Für das neue Lehr- und Laborgebäudes der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sind die Spaten in die Erde gesetzt worden. Das Gebäude wird auf einem ehemaligen Parkplatz in der Dresdner Südvorstadt Ecke Strehlener/Andreas-Schubert-Straße gebaut. Bagger hatten bereits seit einigen Wochen die Baugrube für den Spatenstich ausgehoben. Insgesamt soll der Neubau 63 Millionen Euro kosten, ein Drittel der Baukosten steuert die EU bei.

Auf mehr als 8.200 Quadratmetern Fläche sollen neue Lehrräume, Labore und ein Kreativzentrum entstehen. Der Rektor der Hochschule, Prof. Roland Stenze, will mit dem Kreativzentrum einen Ort schaffen, an dem "regionale Wirtschaft, Wissenschaft, die Kreativszene und Studierende aller Fachrichtungen gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen". Die Hochschule wolle ihre Gründungskultur stärken und Impulse für Dresden als Innovationsstandort geben.