Aus Dresden für die Welt - Slogan
»DIALOGE« — Die 44. Dresdner Musikfestspiele
vom 14. Mai bis 12. Juni 2021












Jan Vogler lädt als Intendant zu den 44. Dresdner Musikfestspielen ein.
                      Foto: Musikfestspiele Marco Grob


In diesem Jahr kam die Musikwelt nahezu zum Stillstand. Mit dem Motto »DIALOGE« soll im nächsten Jahr die unverzichtbare Rolle der Musik in der Gesellschaft hervorgehoben werden. Musik, die Königskunst der nonverbalen Kommunikation, überträgt Emotionen, Bilder und Gedanken in ihrer geheimnisvollen Sprache. Sie kommuniziert dreidimensional, ist kreatives Gespräch zwischen den Musiker/-innen auf der Bühne und mit dem Publikum im Saal, aber gleichzeitig auch Gedankenübertragung über Epochen hinweg, wenn die Ideen der Komponisten zum Leben erweckt werden.

Mit dem 44. Jahrgang der Drersdner Musikfestspiele sollen vom 14. Mai bis 12. Juni 2021 unter dem Motto "DIALOGE" 64 Konzerte an 25 Spielstätten zu erleben sein.
DHong Kong Philharmonic OrchestraKoninklijk ConcertgebouworkestLondon Symphony OrchestraWiener PhilharmonikernSymphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Zum philosophischen Dialog, einer Reflexion über unsere heutige Zeit, lädt die
Uraufführung von Sean Shepherds »urknallkantate – die welt hört nicht auf zu beginnen« mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano
ein. Auch dem Dialog zwischen Mensch und Natur kann man nachspüren, denn einige Konzerte aus 2020, wie das Beethoven-Konzert mit dem Dresdner Festspielorchester, wird übernommen.

Bereits jetzt können Karten per E-Mail reserviert werden
bevor ab dem 2. November 2020 der offizielle Vorverkauf beginnt.

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BILDER OHNE RAHMEN

300qm Ausstellungsfläche, 48 Bilder und 22 Ausdrucksmalerinnen und Ausdrucksmaler im Alter von 9 bis 69 Jahren, die in der Städtischen Galerie der eigenen künstlerischen Ausdrucksform des Ausdrucksmalens nachgehen.
Damit fällt diese Ausstellung im besten Wortsinn aus dem Rahmen und macht erlebbar, wie sehr sich die Städtische Galerie Dresden den Dresdnerinnen und Dresdnern verpflichtet fühlt und es versteht, die Galeriezu einem Ort der Kunst und des kreativen und sozialen Miteinanders zu machen.


 






Die neue Ausstell8ung in der Städtischen Galerie zeigt "Bilder ohne Rahmen". Foto: Galerie

Die ausgestellten Bilder sind intuitiv entstanden, kein vorgegebenes Thema oder Motiv, kein Ziel, keine technischen Vorgaben. Die Ausstellung selbst wurde von einer 14-köpfigen Arbeitsgruppe gestaltet. In fünf ausstellungsvorbereitenden Workshops unter der Leitung von Irene Bader (Leiterin des Ausdrucksmalen) und Franziska Schmidt (Kunstvermittlerin der Städtischen Galerie) wurden der Titel der Ausstellung bestimmt, die Bilder für die Schau ausgewählt, die Hängung der Arbeiten im Raum diskutiert und die Texte zu den Bildern verfasst. Und auch bei der Eröffnung der Ausstellung und im Begleitprogramm werden die Ausdrucksmalerinnen und -maler aktiv mitwirken.
 
Das Projekt wurde 2016 von Franziska Schmidt (Bildung und Vermittlung der Städtische Galerie Dresden), Máté Basker-Soos (Sonders, Freier Träger der Jugendhilfe) und Irene Bader (Hier ist Malraum, Atelier für Ausdrucksmalen) initiiert und von der Städtischen Galerie, der Stadt Dresden und dem Jugendamt Dresden finanziell und ideell unterstützt.
 
Ziel des Projektes war es, geflüchteten Jugendlichen Raum zu geben, über das Ausdrucksmalen ihre inneren Bilder sichtbar zu machen und sie bei der Bewältigung von Kriegs- und Fluchterlebnissen über den bildnerischen Ausdruck zu unterstützen. Der kreative Prozess fördert die Verarbeitung und stärkt so die Lernfähigkeit und Integrations-möglichkeiten der Betroffenen. Professionelle Malbegleiterinnen unterstützen den kreativen Prozess als erfahrene Wegbegleitung und sorgen für den geschützten, störungsfreien Rahmen.

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