Aus Dresden für die Welt - Slogan

Sonderausstellung in der Städtischen Galerie -
Signal zum Aufbruch!


Am 29. Januar 1919 wurde die »Dresdner Sezession – Gruppe 1919« gegründet. Initiator war Conrad Felixmüller, weitere später bekannte Mitglieder waren Otto Dix und Lasar Segall. Die Sezession wollte »dem Kommenden den Weg bereiten«, d.h. sah sich als Interessenvertretung der jungen expressionistischen Kunst. Zwei rasch aufeinanderfolgende Ausstellungen 1919 und eine dritte im Jahr 1920 machten die Gruppe überregional bekannt, doch die rasanten Entwicklungen der damaligen Zeit führten schon im Gründungsjahr auch zu ersten Auflösungserscheinungen.



Kustos Malerei/neue Medien Johannes Schmidt, Galeriedirektor Dr. Gisbert Porstmann, Stiftungsdirektor der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Friedrich Wilhlem von Rauch und Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Museen der Stadt Dresden Richard Stratenschulte (v.l.) bei der Pressevorstellung. Im Hintergrund ein Gemälde aus Sao Paulo.           Foto: SachsenGAST


Zum 100. Jahrestag der Sezessionsgründung zeigt die Städtische Galerie Dresden im Landhaus eine Ausstellung mit Werken der Sezessionisten aus der Zeit bis 1920 mit vielen nationalen und internationalen Leihgaben. Gezeigt werden über 120 Werke von 13 Künstlern, überwiegend Arbeiten auf Papier, aber auch 15 Gemälde und eine Holzskulptur. Neben Werken aus eigenem Bestand sind 25 öffentliche und private Sammlungen beteiligt. Die am weitesten gereisten Werke stammen aus dem Museu Lsar Sagall in Sao Paulo. Galeriedirektor Dr. Gisbert Porstmann freut sich auf die herausragende Aussllung mit dem Anspruch einer Einmaligkeit.
Die Sonderausstellung ist bis zum 15. September zu erleben.
                                                          https://galerie-dresden.de/index.php?node=153

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Musikfestspiele Dresden
mit 29 Prozent Besuchersteigerung


Etwa 58.000 Besucher ließen sich in diesem Jahr von rund 1.500 Künstlern an 22 Spielstätten in und um Dresden verzaubern. Bei einer Auslastung von 93 Prozent wuchsen die Ticketeinnahmen des Festivals erstmals auf 2 Millionen Euro an. Das entspricht einer Steigerung von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

»Die Festspielstadt Dresden ist erwachsen geworden. Ein begeistertes Publikum in der glücklichen Gemeinschaft von einheimischen Besuchern und angereisten Klassikfans feierte Dresden als eine Kulturhauptstadt Europas«, resümiert Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

 

Zu den Höhepunkten der 42. Dresdner Musikfestspiele zählten Gastspiele der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, der Wiener Philharmoniker unter Tugan Sokhiev sowie des Orchesters des Mariinsky-Theaters unter Valery Gergiev. Das Dresdner Festspielorchester zündete mit Jan Vogler am Cello und dem Dirigenten Constantinos Caridys am Pult ein Feuerwerk des Originalklangs der französischen Romantik. Nicht minder leidenschaftlich geriet der Auftritt des amerikanischen Geigers Joshua Bell und der Camerata Salzburg unter Andrew Manze in der Frauenkirche, wo Bell mit dem 16. »Glashütte Original MusikFestspielPreis« geehrt wurde. Stehende Ovationen gab es für die Geigerin Anne-Sophie Mutter und den Cellisten Yo-Yo Ma im ausverkauften Kulturpalast. Und bei der Uraufführung des Cellokonzertes »Drei Kontinente« aus der Feder von Nico Muhly, Sven Helbig und Zhou Long zeigten das WDR Sinfonieorchester und Jan Vogler unter der Leitung von Cristian Macelaru, wie harmonisch sich die Klangfarben aus drei Kulturkreisen zu einem Ganzen fügen. Besonders originell gerieten die Aufführungen der interdisziplinären Künstlergruppe »Bohème2020«.

 

Die 43. Dresdner Musikfestspiele finden vom 12. Mai bis 12. Juni 2020 statt.