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Im 30. Jahr der deutschen Wiedervereingung
ist die Reise nach Berlin ein Muss

Unsere Übernachtungswahl fiel auf das Hotel Mondial / Hier trafen wir auch ein Dutzend Reisejournalisten des CTOUR-Hoteltreffs

In der Geschichte Deutschlands kommt der Stadt Berlin eine ganz entscheidende Rolle zu. Im Jahr 1961 wurde hier die Berliner Mauer errichtet, welche die Stadt für fast 30 Jahre in Ost und West teilte. 1989 kam es zum Fall derselbigen und ein Jahr später zur Wiedervereinigung.

Auch wirtschaftlich kommt der Hauptstadt Deutschlands eine besondere Bedeutung zu. Zahlreiche große deutsche Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG, die Telekom AG oder die Siemens AG haben hier ihren Hauptsitz und sorgen für  viele Arbeitsplätze.

Berlin wird von zwei Flüssen durchzogen, der Havel und der Spree. Wahrzeichen der Stadt ist das Brandenburger Tor; auch dieses teilte zu DDR-Zeiten die Stadt in Ost und West. Im Jahr 1989 fanden hier ausgelassene Feiern statt – das Brandenburger Tor gilt als eines der Symbole der deutschen Teilung und ist eines der meistfotografierten Bauwerke Deutschlands. Mit einer Höhe von 368 Metern markantestes Gebäude der Stadt ist der Berliner Fernsehturm. Lohnenswert ist ein Besuch des Restaurants; von hier oben hat man den besten Blick über die deutsche Hauptstadt. Weiterhin sollte man den Potsdamer Platz, den modernsten Platz der Stadt sowie den Alexanderplatz unbedingt besichtigen.

An die 39 Jahre Teilung erinnert das Denkmal East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain, eine dauerhafte Open-Air-Galerie auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer in der Mühlenstraße zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree. Im Frühjahr 1990, nach der Öffnung der Berliner Mauer, wurde dieses Teilstück von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1316 Metern bemalt. Die Künstler kommentierten in gut einhundert Gemälden auf der ehemals Ost-Berlin zugewandten Seite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90. Wegen städtebaulicher Maßnahmen ist sie mittlerweile nicht mehr durchgehend erhalten, und anstelle der Originale von damals existieren heute allerdings nur noch die im Jahr 2009 entstandenen Repliken.


Kulturell interessierte Touristen kommen in Berlin voll auf ihre Kosten. Nicht versäumen sollte man einen Besuch der seit dem Jahr 1999 auf der Liste der UNESCO stehenden Museumsinsel. Dieser Museumskomplex zählt zu einem der größten in Deutschland; hier befinden sich unter anderem das bekannte Pergamonmuseum und die Alte Nationalgalerie. Selbst ein Wachsfigurenkabinett von Madame Toussauds kann man in Berlin besichtigen. Eine attraktive Besonderheit in der Museumslandschaft ist das DDR Museum, ein Museum im Dom Aquarèe von Berlin-Mitte. Es behandelt in seiner Dauerausstellung das Leben und die Alltagskultur der DDR.  Das Museum umfasst die Themenbereiche "Staatsgrenze der DDR", Berlin, Verkehr, Mauer, Stasi, Konsum, DDR-Produkte, Ernährung, Bauen, Wohnen, Partnerschaft, Familie, Gleichberechtigung, private Nische, Medien, Literatur, Bildung, Kindheit, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit, Musik, Urlaub, Gesundheit, Armee, Opposition, Partei, Staat, Ideologie, DDR-Opposition, Strafvollzug, Wirtschaft, Umwelt und Obrigkeit. Im Unterschied zu anderen Museen darf bei dieser Ausstellung ein Großteil der Ausstellungsstücke berührt werden: Man kann sich in einen Trabant setzen, in der Plattenbauwohnung in den Schränken stöbern oder Kleidungsstücke aus dem Kleiderschrank mit einem digitalen Spiegel anprobieren.



Alles genug Gründe gerade
im 30. Jahr der Wiedervereinigung Berlin zu besuchen
und warum unsere Übernachtungswahl auf das Hotel Modial fiel
 
Bei der Reiseplanung steht zuerst die Wahl des Hotels. Sie fällt in Berlin naturgemäß schwer. Immerhin gibt es 800 Hotels mit dem Angebot von 136.000 Betten. In den nächsten Jahren sollen übrigens noch 31 Hotelprojekte mit mindestens 15.700 Betten realisiert werden.

Wir wollten ein komfortables 4-Sterne-Hotel mitten im Berliner Trubel mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, einer guten Feinschmeckerküche, einer interessanten Gschichte der Immobilie und einem Team, dem die Gastgeberschaft große Freude bereitet. Unsere Wahl fiel auf das Hotel Mondial am Kurfüstendamm, nur sechs Gehminuten vom S-Bahnhof Savigniplatz entfernt. 
                                                                                                www.hotel-mondial.com






Das Hotel Mondial am Kurfüsrstendamm liegt mitten im Trubel von Berlin. Die isolierten Fenster lassen allerdings nicht einen Ton von der Straße ins Zimmer.
Fotos (3): SachsenGAST


Schon zur Reservierung am Telefon (030-884 110), wenn man in die kurze Wartescheife gelegt wird, bekommt man mit Hildegard Knef gesanglich geagt "Ich hab so Heimweh nach dem Kurfürstendamm..." Da ist man nicht böse eine Minuten mehr auf die freundliche Stimme "Willkommen im Hotel Mondial" warten zu müssen.

Wir empfehlen die Anreise mit dem Zug (der IC braucht von Dresden knapp 2 Stunden). Eine Auto ist zum Berlin-Urlaub völlig überflüssig, denn man erreicht alle Sehenswürdigkeiten viel besser mit S-Bahn, Straßenbahn und Bus. Vom Hauptbahnhof fährt man mit der S-Bahn (Richtung Spandau) bis zum Savigniplatz und läuft von dort sechs Minuten zum Hotel.

Am Hoteleingang begrüßt uns ein Berliner Bär mit der Aufschrift "Ich hab noch einen Koffer in Berlin". Außerdem lernten wir den Geschäftsführenden Direktor Wolfgang Berkenkamp, die Organisartorin des CTOUR-Hoteltreffs für Reisejournalisten Margot David und die Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes,
Ingrid Hartges (v.l.) kennen

Die Geschichte des Hauses (es ist seit 40 Jahren ein Hotel) wird einem bereits auf der Straße nahe gebracht. Dort erinnern nämlich die sogenanten "Stolpersteine" an eine jüdische Vergangenheit. Im Jahre 1930 wurde hier am Kurfüstendamm 47 die "Paul Redelsheimer & Co. Einrichtungshaus GmbH" eröffnet.  In der Reichspogromnacht, am 9. November 1933, wüteten hier die Nazis. Das Ehepaar Redelsheimer wurde 1942 ermodet.






Die "Stolpersteine" vor dem Hotel Modial.



Das Hotel pflegt das Andenken, indem es sein Restaurant "Redelsheimer" genannt hat. Die Zimmer des 4-Sterne-Hotels bieten eine entspannte Atmosphäre. Edle Hölzer, feine Stoffe, warme Farbkombinationen und die schallisolierten Fenster- ob zum Kurfürstendamm oder zum begrünten Innenhof gelegen, sorgen dafür, dass wir unsere Zeit in Berlin genießen konnten. In einem Zimmer der 1. Etage kann man sogar von der Badewanne aus auf den Ku'damm schauen. Eine Besonderheit macht das Hotel noch einmalig in Europa. Von den 85 Zimmern sind 23 Zimmer für Gäste mit Behinderungen eingerichtet.










Susanne Claus zeigt uns unser Zimmer.

Ein Wort noch zum 35 Personen-Team: Angefangen vom Hoteldirektor Wolfgang Berkenkamp (ein gebürtiger Kölner) über den zweiten Barchef Benjamin Kausch oder die Front Office Managerin Evelyn Ebner lernten wir Gastgeber kennen, die ihren Beruf mit Liebe und Leidenschaft ausüben.
Alles in allem ein rundum gelungener Aufenthalt zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung in Berlin.