Aus Dresden für die Welt - Slogan

Zum Haareraufen....
 
.... dass Dresden im Hotelmarkt eine Position als weit abgeschlagenes Schlusslicht aller deutschen Großstädte einnimmt.

Der aktuelle STR-Global Report (April 2017) weist für den Dresdner Hotelmarkt eine Position als weit abgeschlagenes Schlusslicht aller deutschen Großstädte auf.

So konnte Dresden in den ersten vier Mo-naten dieses Jahres in der wichtigsten Kennziffer, dem Umsatz pro verfügbaren Zimmer (RevPar), nur einen Wert von 36 Euro erzielen. Im Vergleich dazu: Düsseldorf 81 Euro, Hamburg 83 Euro, Frankfurt 86 Euro, Köln 83 Euro. Selbst die ostdeutschen Destinationen Leipzig und Rostock liegen mit 50 bzw. 54 Euro noch deutlich vor Dresden.

Dazu bemerkt der Vorsitzende des Tourismusverbandes Dresden e.V. (TVD), Johannes Lohmeyer:
„Dieser erschütternde Wert zeigt überdeutlich, dass die Zeichen für den Dresdner Hotelmarkt auf Alarmstufe Rot stehen. Wenn jetzt nicht unverzüglich gehandelt wird, droht der Verlust von hunderten Arbeitsplätzen.
Umso erstaunter bin ich, in der Zeitung lesen zu müssen, dass Herr Avenarius von der SPD keine Veranlassung sieht, mit den „freundlichen Hoteliers“ über die Beherbergungssteuer reden zu müssen, die in ihrer ruinösen Höhe einer der Hauptgründe für das Dresdner Hoteldesaster ist. Diese Äußerung ist an Ignoranz und Zynismus nicht mehr zu toppen. Hier wird sehenden Auges und in voller Absicht Dresdens zweitgrößte Branche mit 24.000 Arbeitsplätzen beschädigt.
Wir fordern die Politik erneut auf, nun wirklich unverzüglich die Beherbergungssteuer verbraucherfreundlicher zu gestalten und einen Teil der Einnahmen in das Stadtmarketing zu investieren, wie das alle anderen Kommunen auch tun, die Beherbergungssteuern erheben.“