Aus Dresden für die Welt - Slogan

Pflegkräfte aus Vietnam im Altenpflegeheim »Elsa Fenske« Dresden






















Das Pflegeheim "Elsa Fenske" in Dresden

Staatsministerin Barbara Klepsch hat das Altenpflegeheim »Elsa Fenske« in Dresden besucht. Vor Ort informierte sich die Ministerin über die Anpassungsqualifizierung junger vietnamesischer Gesundheits- und Krankenpfleger. Im Gespräch mit dem vietnamesischen Pfleger Long Thieu tauschte sie sich über seine Erfahrungen als Pfleger aus.
 
»Es ist schön zu erleben, wie gut Long Thieu und  die anderen vietnamesischen Fachkräfte hier aufgenommen wurden und wie engagiert sie als Pfleger arbeiten. Wir brauchen in Zukunft mehr gut qualifizierte Fachkräfte aus anderen Ländern. Gut qualifizierte Pflegekräfte aus Vietnam sind dabei ein Baustein zur Gewinnung von Fachkräften«, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.
 
Long Thieu hat als erster von 16 Teilnehmern die Anpassungsqualifizierung zum Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Organisiert wird dieser vom Kommunalen Sozialverband Sachsen und der DPFA Akademiegruppe GmbH.
 
Das Ziel des Lehrganges ist, die Teilnehmer zu befähigen, die Berufsbezeichnung »Gesundheits- und Krankenpfleger« in Deutschland führen zu können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Gleichwertigkeit der Kenntnisse festgestellt worden ist und die Teilnehmer die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen können. Teilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht mitbringen, werden im Anpassungslehrgang durch theoretische Unterweisung und praktische Tätigkeiten in kooperierenden Praxiseinrichtungen geschult.
 

In Deutschland zeichnet sich aufgrund der demografischen Entwicklung ein Mangel an Pflegefachkräften ab. Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) kann dieser Mangel weder durch einheimische Kräfte noch durch Potenziale aus EU-Mitgliedsstaaten gedeckt werden. Eine zunehmende Bedeutung kommt daher der Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten zu.

*************************************************************************************************************
Konzertpalast wird am 28.4. öffnen





„Die Eröffnung des Konzertsaales des Dresdner Kulturpalastes erfolgt am 28. April“, versichert Axel Walther, Geschäftsführer des Bauherrn Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG (auf dem Foto). Zentralbibliothek und Herkuleskeule eröffnen am 29. April. Der Bauablauf ist auf diesen Termin ausgerichtet. Für die Inbetriebnahme  des Kulturpalastes liegt ein detaillierter Abnahme- und Inbetriebnahme-Ablaufplan vor.  Erste Akustikproben mit der Philharmonie im Konzertsaal sind für Anfang April vorgesehen. Die zukünftigen Restaurants und die Räume des Vereins für Baukultur im Erdgeschoss könnten zum Eröffnungstermin allerdings noch nicht fertig sein. Die Nutzer bauen hier in Eigenregie aus. Der Vorverkauf für die Konzerte mit der neuen Konzertsaalorgel für die Saison 2017/2018 beginnt am 1. März. Ab da ist es möglich, sich Tickets für die Orgel-Highlights nach ihrer Einweihung zu sichern.

*************************************************************************************************************
„frauenorte sachsen“ – Dritte Gedenktafel steht jetzt in Dresden                

Marie Stritt um 1904 (Quelle: Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung


Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. hat am 14. März im Rahmen seines Projektes „frauenorte sachsen“ in Dresden eine Gedenktafel zur Frauenrechtlerin und Politikerin Marie Stritt eingeweiht. Sie steht auf dem Gelände des Studentenwerks Dresden an der Marie-Stritt-Straße/Ecke Bertolt-Brecht-Allee. Marie Stritt war Mitgründerin des Dresdner Rechtsschutzvereins für Frauen, der sich für die rechtliche Gleichstellung der Frau in Ehe und Beruf einsetzte. Sie lebte von 1855 bis 1928. Bei der feierlichen Einweihung waren neben zahlreichen Gästen auch der Zweite Bürgermeister und Beigeordnete für Ordnung und Sicherheit der Stadt Dresden Detlef Sittel sowie die Dresdner Gleichstellungsbeauftragte Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah anwesend. Die Gedenktafel in Dresden ist die dritte in Sachsen. Die erste Tafel des Projektes steht in Chemnitz, eine zweite in Zwickau. Sie wurden Ende letzten Jahres eingeweiht und nach einer Ausschreibung von einem extra gegründeten Fachbeirat aus mehr als 40 Vorschlägen ausgewählt. Mit dem Projekt „frauenorte sachsen“ würdigt der Landesfrauenrat Sachsen e.V. Frauenpersönlichkeiten, die außerordentliches Engagement gezeigt und Sachsen auf allen gesellschaftlichen Ebenen mit geprägt haben. Er will damit auf weibliche Vorbilder aufmerksam machen. Die nächsten drei bis fünf „frauenorte sachsen“ – Informationstafeln werden im Verlaufe des Jahres 2017 sachsenweit aufgestellt. Weitere werden folgen.