Zeitung in der Digital Edition - Dresdner Woche


Die Chefredakteurin der Dresdner Woche
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Die Dresdner Woche erscheint jeweils am Mittwoch in der Digital-Edition.
Die Zeitung berichtet aus Dresden und dem Umland, oft über Ereignisse, die so nicht in den Tageszeitungen standen.
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Unsere Topmeldung:

238.424 Zugänge von Asylsuchenden seien laut Bundeszentrale für politische Bildung zwischen Januar und Juli 2016 bislang registriert worden. Doch nicht alle stammen aus den Krisenherden Syrien und Afghanistan. Neben dem Zug dieser Flüchtlinge, begeben sich ebenfalls viele Menschen aus den Balkanländern und aus Nordafrika auf die Reise nach Deutschland. Warum insbesonders letztere, trotz abgelehnter Asylanträge oft nicht abgeschoben werden, ist vielen ein Rätsel. Die Antwort darauf ist jedoch ganz simpel.

Weniger als zwei Prozent der Asylanträge von Menschen aus den sogenannten Maghreb-Ländern werden anerkannt - Trotzdem wurden bisher nur 166 Personen aus Marokko, Tunesien und Algerien in ihre Heimat abgeschoben. Dies ging aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.
Der Grund dafür ist, dass die betroffenen Staaten derzeit nicht als sichere Herkunftsländer gelten. Eine Neueinstufung als sicher wird unteranderem von Politikern der Union gefordert - Doch vor allem die Partei der Grünen will das verhindern.

CDU-Politiker will Abschiebegipfel
Kai Wegner, Großstadtbeauftragter der CDU im Bundestag sagte in einem Interview mit der "Welt", dass "die Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsländer nicht länger an einer rot-grünen Blockadehaltung im Bundesrat scheitern darf“. Die bisherigen Regelungen zur Abschiebung müssten laut dem Unions-Politiker überarbeitet werden - Besonders Ausländer, die "die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdeten", müssten schneller abgeschoben werden können.
Sein Lösungsvorschlag: Ein sogenannter Abschiebegipfel, der dazu führen soll, die "vollziehbar Ausreisepflichtigen gemeinsam und konsequent wieder in ihre Länder zurückzuführen."
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Ruhnau Verlag Dresden